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Der Fachkräftemangel ist hausgemacht

SK Sabine Kern
13. September 2026
4 Min. Lesezeit
Abstraktes Editorial-Platzhalterbild fuer die Rubrik Startups - stilisiertes Wachstumspfeil-Symbol (vorlaeufig)

Warum starre Anforderungsprofile und fehlende Weiterbildungsbudgets den Fachkräftemangel selbst verschärfen.

Hintergrund

Viele Unternehmen beklagen den Mangel an qualifizierten Bewerbern – und schreiben gleichzeitig Stellenprofile aus, die kaum ein realer Mensch vollständig erfüllt. Fünf Jahre Berufserfahrung, drei Zertifizierungen und Kenntnisse in Technologien, die es teils erst seit zwei Jahren gibt: Wer so sucht, sortiert genau jene Kandidatinnen und Kandidaten aus, die mit etwas Einarbeitung hervorragend geeignet wären.

„Viele Unternehmen beklagen den Mangel an qualifizierten Bewerbern – und schreiben gleichzeitig Stellenprofile aus, die kaum ein realer Mensch vollständig erfüllt“

Einordnung

Hinzu kommt, dass Weiterbildung in vielen Betrieben als Kostenfaktor statt als Investition behandelt wird. Wenn Weiterbildungsbudgets zu den ersten Posten gehören, die bei Sparrunden gestrichen werden, verwundert es nicht, dass intern vorhandenes Potenzial ungenutzt bleibt, während extern verzweifelt nach der vermeintlich perfekten Besetzung gesucht wird.

SK
Sabine Kern Redakteurin Ratgeber & Arbeitswelt

Sabine Kern schreibt bei Businessify über Arbeitsmarkt, Personalentwicklung und die Zukunft der Arbeit im Mittelstand.

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