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KI-Regulierung: Mut zur Lücke

LV Lena Vogt
14. September 2026
5 Min. Lesezeit
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Der AI Act ist beschlossen — doch die entscheidenden Fragen der Umsetzung bleiben offen. Eine Einordnung.

Hintergrund

Mit dem AI Act hat die EU einen Rechtsrahmen geschaffen, der KI-Systeme nach Risikoklassen einteilt und für Hochrisikoanwendungen strenge Auflagen vorsieht. Für Unternehmen bedeutet das zunächst vor allem eines: Rechtsunsicherheit, denn zahlreiche Ausführungsbestimmungen und technische Standards, die die abstrakten Vorgaben in der Praxis konkretisieren sollen, stehen noch aus.

„Mit dem AI Act hat die EU einen Rechtsrahmen geschaffen, der KI-Systeme nach Risikoklassen einteilt und für Hochrisikoanwendungen strenge Auflagen vorsieht“

Einordnung

Diese Lücke ist kein Zufall, sondern liegt in der Natur einer Regulierung, die mit der Geschwindigkeit technologischer Entwicklung Schritt halten muss. Wer jetzt auf vollständige Klarheit wartet, verliert wertvolle Zeit. Wer dagegen mutig, aber dokumentiert vorgeht – mit nachvollziehbaren Risikobewertungen und einer sauberen Governance-Struktur –, ist auch dann gut aufgestellt, wenn sich Details der Auslegung noch verschieben.

LV
Lena Vogt Redakteurin Tech & Digitalisierung

Lena Vogt schreibt bei Businessify über Digitalisierung im Mittelstand, Unternehmenssoftware und die praktische Seite der KI-Einführung.

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