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Warum Seed-Runden 2026 wieder länger dauern

JH Julia Hoffmann
13. September 2026
5 Min. Lesezeit
Abstraktes Editorial-Platzhalterbild fuer die Rubrik Startups - stilisierter Wachstumspfeil (vorlaeufig)

Gründerinnen und Gründer berichten unisono: Was 2021 in wenigen Wochen abgeschlossen war, zieht sich 2026 oft über mehrere Monate. Investoren prüfen genauer und lassen sich mit Zusagen mehr Zeit.

Hintergrund

Der Wandel hat mehrere Ursachen: gestiegene Kapitalkosten, eine wachsende Zahl vorsichtiger Co-Investoren, die aufeinander warten, und ein Markt, der nach den Übertreibungen der vergangenen Boomjahre spürbar nüchterner geworden ist.

„Der Wandel hat mehrere Ursachen: gestiegene Kapitalkosten, eine wachsende Zahl vorsichtiger Co-Investoren, die aufeinander warten, und ein Markt, der nach den Übertreibungen der vergangenen Boomjahre spürbar nüchterner geworden ist“

Einordnung

Für Startups bedeutet das vor allem eines: eine längere Runway-Planung ist kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung. Wer heute eine Seed-Runde startet, sollte für mindestens sechs bis neun Monate Vorlauf budgetieren.

JH
Julia Hoffmann Redakteurin Startups & Gründung

Julia Hoffmann begleitet für Businessify deutsche Startups von der Seed-Runde bis zum Exit und schreibt über Wagniskapital und Gründungskultur.

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