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Warum die Bargeld-Debatte am eigentlichen Problem vorbeigeht

MF Markus Feldt
15. September 2026
4 Min. Lesezeit

Digitales Zentralbankgeld ist kein Ersatz für eine überfällige Zahlungsverkehrsreform.

Hintergrund

Die Diskussion um den digitalen Euro wird oft als Entweder-oder-Frage geführt: Bargeld gegen programmierbares Zentralbankgeld. Diese Zuspitzung verdeckt das eigentliche Problem, nämlich dass der europäische Zahlungsverkehr trotz Instant Payments und offener Schnittstellen noch immer fragmentiert und in weiten Teilen von außereuropäischen Kartennetzwerken abhängig ist.

„Die Diskussion um den digitalen Euro wird oft als Entweder-oder-Frage geführt: Bargeld gegen programmierbares Zentralbankgeld“

Einordnung

Ein digitaler Euro allein löst diese strukturelle Abhängigkeit nicht. Er kann sie sogar überdecken, wenn Politik und Öffentlichkeit die Einführung als abgeschlossene Reform missverstehen, während die eigentliche Aufgabe – eine europäische, interoperable Zahlungsverkehrsinfrastruktur – weiterhin liegen bleibt.

MF
Markus Feldt Redakteur Fintech & Kapitalmärkte

Markus Feldt beobachtet für Businessify die Entwicklungen im europäischen Zahlungsverkehr, bei Kryptowerten und in der Bankenregulierung.

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